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TETEC: Novocart-Produktion

A German interview with HR and two production team leads. Expect practical questions: sterile work, care, routine, documentation. Your strongest point is 13 months of sterile cell culture; your gap is GMP and cleanroom experience.

Freitag13.11.09:30
Freitag 09:30
Format
Microsoft Teams, auf Deutsch. Join a few minutes early.
Link
Teams-Besprechung öffnen
Meeting-ID
319 409 403 021 730 4
Passcode
m7Tt64cT
Panel
Nina Schwiderke and Patrick Hesche (Teamleitung Novocart-Produktion), Rachel Buerker (HR Business Partner)
Contact
Rachel Buerker · +49 7121 1626 182
Know who you're talking to

The company and the job

Why care matters here: one batch is one patient. A mix-up or contamination means a patient doesn't get their implant. Show that you understand this.

60 Sekunden

Your intro

Sprechvorlage

Ich habe im September 2025 meinen Bachelor in Bioengineering an der Hochschule Rhein-Waal abgeschlossen. Für Praktikum und Bachelorarbeit war ich insgesamt 13 Monate im Forschungslabor der Ruhrlandklinik an der Universitätsmedizin Essen. Dort habe ich täglich steril mit menschlichen Zelllinien gearbeitet: Passagieren, Einfrieren, Zellzählung mit dem NucleoCounter und Behandlungen nach festem Zeitplan.

Mir liegt sorgfältiges, dokumentiertes Arbeiten, und genau das ist in der Herstellung von Zelltherapeutika entscheidend. GMP und Reinraum habe ich bisher nur theoretisch kennengelernt. Das möchte ich bei Ihnen in der Praxis lernen, und ich freue mich darauf, dass am Ende meiner Arbeit ein Produkt für einen Patienten steht.

Your cover letter says “Biotechnologie-Bachelor” and “Erstautorschaft”. Say Bioengineering, and Mitautor if the paper comes up.

Read twice before Friday

GMP basics

GMP and the rules

  • Good Manufacturing Practice: every product is made the same way, controlled and traceable.
  • EU-GMP-Leitfaden; Annex 1 for sterile products; Part IV for ATMPs.
  • The QP (sachkundige Person) releases each batch.

Reinraum

  • Classes A to D. Grade A is the sterile work zone (e.g. the safety cabinet), usually in a grade B background.
  • Gowning (Einschleusen) step by step, slow movements, no unnecessary talking.
  • Environmental monitoring: settle plates, contact plates, particle counts.

Aseptic work

  • Media fill (Prozesssimulation): the process is run with culture medium to prove it stays sterile.
  • Gowning and aseptic technique are qualified before you work alone.

Documentation

  • Batch record (Herstellprotokoll), SOPs, four-eyes principle.
  • ALCOA+: attributable, legible, contemporaneous, original, accurate; plus complete, consistent, enduring, available.
  • Write it down at once. Correct by crossing out once, with date and initials; never overwrite.

When something goes wrong

  • Abweichung (deviation): report it immediately and document it, never hide it.
  • CAPA: find the cause, fix it, prevent it from happening again.
  • Change control for any planned change.
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Questions they will probably ask

Warum Produktion und nicht Forschung?Why production instead of research?

In der Forschung habe ich gelernt, sauber und reproduzierbar zu arbeiten. In der Produktion hat diese Sorgfalt eine direkte Wirkung: Am Ende bekommt ein Patient sein Implantat. Feste Abläufe und klare Standards liegen mir.

Wie arbeiten Sie aseptisch?How do you work aseptically?

Ich arbeite an der Sicherheitswerkbank mit desinfizierten Materialien, ruhigen Bewegungen und ohne über offene Gefäße zu greifen. Ich öffne nur, was ich gerade brauche, und arbeite immer eine Probe nach der anderen, damit nichts verwechselt wird. In 13 Monaten Zellkultur hatte ich [ehrlich: wie oft?] Kontaminationen.

Fill in the honest number, or leave the last sentence out.

Ihnen passiert ein Fehler. Was tun Sie?You make a mistake. What do you do?

Ich melde ihn sofort der Teamleitung und dokumentiere ihn als Abweichung, auch wenn es unangenehm ist. Bei einem Patientenprodukt ist Ehrlichkeit wichtiger als alles andere. Danach überlege ich mit dem Team, wie man den Fehler künftig vermeidet.

Haben Sie GMP-Erfahrung?Do you have GMP experience?

Praktisch noch nicht. Ich kenne die Grundlagen aus dem Studium: Reinraumklassen, Einschleusen, Umgebungsmonitoring und ALCOA+-Dokumentation. Was ich mitbringe, sind sterile Zellkultur im Alltag und die Gewohnheit, alles sofort und nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wie gehen Sie mit Routine und Zeitdruck um?Routine and time pressure.

Routine ist für mich kein Problem, im Gegenteil: Gerade bei gleichen Abläufen muss man konzentriert bleiben. Unter Zeitdruck arbeite ich nach Plan und Checkliste weiter, statt Schritte abzukürzen.

Wochenend- oder Schichtarbeit? Umzug nach Reutlingen?Weekend shifts, moving.

Cell cultures need care on weekends too, so expect this question. Decide your answers before Friday and say them clearly, for example: “Ja, ich ziehe nach Reutlingen und bin für Wochenenddienste offen.”

Ask 2–3 at the end

Your questions for them

  1. Wie läuft die Einarbeitung ab, und wann ist man für den Reinraum qualifiziert?
  2. Wie viele Chargen betreut ein Team parallel, und wie sieht ein typischer Tag aus?
  3. Wie ist das Schicht- und Wochenendmodell geregelt?
  4. Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es, zum Beispiel in Richtung QC oder QA?
  5. Wie geht es nach diesem Gespräch weiter, gibt es einen Termin vor Ort?